Merkmale eines Zockers:
Schwere, kompakte Form
Meist aus Blei oder Metall gefertigt, oft länglich oder tropfenförmig.
Durch das Gewicht (oft 20–100 g oder mehr) sinkt er schnell in die Tiefe.
Einzelhaken oder Drilling
Sitzt am unteren Ende oder am Bauch des Zockers.
Häufig mit einem kleinen Beifänger (z. B. Gummifisch oder Twister) kombiniert.
Reflektierende oder farbige Oberfläche
Soll Beutefische imitieren und Raubfische optisch reizen.
Wie funktioniert der Zocker?
Der Name kommt vom Bewegungsablauf beim Angeln:
“Zocken” bedeutet, dass du den Köder mit der Rutenspitze ruckartig auf und ab bewegst – ähnlich wie Zucken oder Jiggen.
Du lässt den Zocker auf den Grund sinken.
Dann hebst du ihn ruckartig an und lässt ihn wieder absinken.
Dabei taumelt er wie ein verletzter Beutefisch – das lockt Raubfische an.