Folgender Inhalt wird dich erwarten:
Angeln in Hamburg: Die Voraussetzungen
Angelgewässer in Hamburg
Angelarten und -techniken
Angelurlaub und -vereine
Gesetzliche Bestimmungen in Hamburg
FAQ zum Angeln in Hamburg
Angeln in Hamburg: Die Voraussetzungen
Hamburg und Angeln – das ist eine ziemlich gute Kombi. Zwischen Elbe, Alster und den vielen Kanälen gibt es mehr Wasserflächen, als man an einem Wochenende abklappern könnte. Aber bevor du einfach die Rute ins Wasser hältst und denkst „läuft schon“, gibt es ein paar Voraussetzungen, die du unbedingt kennen musst.
Angelschein (Fischereischein)
Ohne Angelschein geht gar nichts. In Hamburg brauchst du den staatlichen Fischereischein bzw. Angelschein, den bekommst du nach bestandener Prüfung. In dieser geht es um Fischarten, Gerätekunde, Gewässerökologie und Tierschutz. Wer einfach drauflos angelt, macht sich strafbar.
Fischereiabgabe in Hamburg
Um im Bundesland Hamburg angeln zu dürfen, musst du außerdem eine Fischereiabgabe zahlen. Die Gebühr hierfür beträgt 10€ pro Jahr.
Erlaubnisschein/Gewässerkarte
Der Fischereischein ist nur die Grundvoraussetzung. Zusätzlich brauchst du für die meisten Gewässer einen Erlaubnisschein (auch Gastkarte oder Angelkarte genannt). Den gibt’s bei Angelvereinen oder speziellen Ausgabestellen. Jedes Gewässer hat seine eigenen Regeln, also vorher informieren. Außerdem musst du in Hamburg eine Fischereiabgabe zahlen.
Schonzeiten & Mindestmaße
Hamburg ist vorbildlich und nimmt Tierschutz ernst. Für viele Fischarten gibt es sogenannte Schonzeiten und Mindestmaße. Beispiel: Der Zander hat Schonzeit vom 1. Februar bis 15. Mai. Wer dagegen verstößt, riskiert saftige Strafen und macht sich in der Angelszene zudem richtig unbeliebt.
Übersicht: Schonzeiten & Entnahmefenster in Hamburg (Stand 2025)
Fischart | Schonzeit | Entnahmefenster (Länge) | Tageshöchstfang |
|---|---|---|---|
Aal | Keine | 45 cm – 75 cm | 3 Stück |
Bachforelle | 15 Okt – 15 Feb | 20 cm – 40 cm | – |
Äsche | 1 Jan – 15 Mai | – | – |
Flussbarsch | Keine | 10 cm – 35 cm | – |
Hecht | 1 Feb – 31 Mai | 45 cm – 75 cm | 2 Stück |
Karpfen | Keine | ≥ 35 cm | – |
Meerforelle | 15 Okt – 15 Feb | 40 cm – 65 cm | 2 Stück |
Quappe | Keine | 30 cm – 50 cm | 3 Stück |
Rapfen | Keine | 50 cm – 70 cm | 1 Stück |
Schleie | Keine | 25 cm – 45 cm | – |
Zander | 1 Feb – 31 Mai | 45 cm – 75 cm | 2 Stück |
Naturschutz & Verhalten
Angeln heißt nicht, Müll im Gras liegen lassen oder mitten im Naturschutzgebiet ein Lagerfeuer starten. Hamburgs Behörden kontrollieren regelmäßig, und ein respektvoller Umgang mit Natur und Mitmenschen ist sehr wichtig.
Kurz gesagt: In Hamburg einfach so die Angel ins Wasser halten ist keine Option. Wer aber die Voraussetzungen erfüllt, hat hier zwischen großen Flüssen, versteckten Seen und schicken Kanälen jede Menge Möglichkeiten.
Solltest du noch nicht im Besitz eines deutschen Fischereischeins sein, erklären wir dir im folgenden Abschnitt kurz und knapp, wie du diesen machst.
Vorbereitungskurs: Du meldest dich zum Fischereischeinlehrgang an. Dies kannst du entweder in Präsenz bei einem lokalen Kursanbieter oder bequem bei der Anglerschmiede online machen. Besuche hierfür unsere Website für mehr Informationen. Der Vorbereitungskurs vermittelt dir wichtige Kenntnisse in den Bereichen Fisch- & Gewässerkunde, Naturschutz, Angeltechniken sowie Fischereigesetze, die für die Ausübung der Angelei in Deutschland wichtig sind.
Prüfung: Nach absolvieren des Vorbereitungskurses meldest du dich zur Fischereiprüfung an. Diese wird meist von deinem regionalen Fischereiverband organisiert und mehrmals im Jahr abgehalten. Hierbei wirst du zu den Inhalten des Vorbereitungskurses abgefragt, mit einem Mix an theoretischen und praktischen Fragen.
Fischereischein beantragen: Solltest du die Prüfung erfolgreich hinter dich gebracht haben, kannst du den Angelschein bei deiner Gemeinde oder Bürgeramt beantragen. Hierzu benötigst du den Prüfungsnachweis und ein Passfoto. Außerdem musst du dich nun entscheiden, ob du den Angelschein zeitlich begrenzt oder auf Lebenszeit ausstellen lassen willst. Hiervon abhängig ist die Gebühr, die du für die Ausstellung des Scheins entrichten musst.
Fischereierlaubnisschein: Nach ein paar Tagen solltest du nun deinen Fischereischein bekommen und brauchst jetzt nur noch eine letzte Berechtigung, um endlich loslegen zu können: Einen gewässerspezifischen Erlaubnisschein. Diesen gibt es meist als Tages-, Monats- oder Jahreskarte und kann bei örtlichen Kartenausgabestellen (z.B. Angelverein) erworben werden.
Wie in ganz Deutschland, gibt es auch in Hamburg einige Angelgewässer, in denen du nur als Vereinsmitglied (zB. Anglerverband Hamburg e.V) eine Erlaubniskarte erwerben kannst. Solltest du also häufiger in diesem Bundesland angeln wollen, kannst du einem entsprechenden Verein beitreten und so Zugriff auf exklusivere Gewässer bekommen.
Zusammengefasst:
Rechtlich betrachtet brauchst du zum Angeln in Hamburg folgendes:
Einen gültigen Personalausweis
Einen gültigen Fischereischein
Einen für den Angeltag gültigen Fischereierlaubnisschein
Am besten informierst du dich vor deinem ersten Angeltag einmal beim Landesanglerverband Hamburg konkret über das Gewässer, welches du befischen möchtest.
Angelgewässer in Hamburg
Hamburg bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Angelmöglichkeiten, egal für welchen Geschmack. Große Seen und Flüsse mit kapitalen Exemplaren deines Lieblingszielfisches, Teiche zum gemütlichen Ansitz und natürlich die mittlerweile fast schon legendären Spots zum Streetfishing an Elbe und dem Hamburger Hafen. Im folgenden Abschnitt wollen wir dir einige der bekanntesten Gewässer in diesem Bundesland einmal näher bringen.
Seen in Hamburg
Hamburg beherbert ein paar echte Top Seen zum Angeln. Wir haben dir diese einmal aufgelistet.
Angeln am Hohendeichersee
Der Hohendeicher See, auch bekannt als Oortkatener See, liegt im Südosten Hamburgs im Stadtteil Ochsenwerder. Ursprünglich aus einem Elbnebenarm entstanden, ist er heute ein beliebtes Naherholungsgebiet für Wassersportler, Spaziergänger – und vor allem für Angler.
Der See bietet eine abwechslungsreiche Fischfauna: Hecht, Zander, Barsch, Aal, Karpfen und Weißfische sind hier regelmäßig anzutreffen. Das klare, stehende Gewässer mit einer Tiefe von bis zu 4 Metern eignet sich gut für Uferangler, aber auch für das Angeln vom Boot aus (mit Genehmigung).
Angeln am Öjendorfer See in der Hansestadt
Der Öjendorfer See liegt im Osten Hamburgs im Stadtteil Billstedt und gehört zu den größten Seen der Stadt. Eingebettet in den weitläufigen Öjendorfer Park, ist der See nicht nur ein beliebtes Ziel für Spaziergänger und Badegäste, sondern auch ein attraktives Revier für Angler.
Das etwa 46 Hektar große Gewässer bietet vielfältige Möglichkeiten zum Friedfisch- und Raubfischangeln. Zu den häufigsten Fischarten zählen Karpfen, Schleie, Hecht, Zander, Barsch, Rotauge und Rotfeder. Besonders im Frühjahr und Herbst kommen hier viele Angler auf ihre Kosten, wenn die Räuber aktiv sind.
Die beliebtesten Flüsse in Hamburg
Da Hamburg vorallem bekannt für das Zanderangeln ist, gehen wir einmal auf die bekannten Flüsse der Hansestadt ein.
Die Elbe in Hamburg
Die Elbe ist ohne Zweifel der bekannteste und bedeutendste Fluss Hamburgs. Sie durchzieht die Stadt in ihrer ganzen Breite und bietet eine enorme Artenvielfalt. Zu den beliebten Zielfischen zählen Zander, Barsch, Aal und Rapfen – aber auch Karpfen und Brasse lassen sich hier sehr gut fangen. Die Tide (Ebbe und Flut) hat einen großen Einfluss auf das Angeln, vor allem im Hamburger Hafenbereich. Gerade der Zander hat in Hamburg einen sehr großen Stellenwert. Die Elbe ist das Zandergewässer schlechthin und ist bekannt für die regelmäßigen und kapitalen Zanderfänge.
Um hier schnell zum Fisch zu kommen, gibt es in Hamurg zahlreiche Möglichkeiten Angeltouren bei Angelguides zu buchen. Beliebt sind diese Angeltouren vorallem in der Elbe im Stadtgebiet und im Hamburger Hafen. Ein solches Guiding bietet dir die Chance, auch als Anfänger schnell erfolgreich zu sein. Meistens findet ein solches Angelguiding vom Boot statt.
Die Alster
Die Alster, insbesondere die Außenalster und ihre zahlreichen Zuflüsse wie die Osterbek und die Wandse, bietet ebenfalls sehr gute Angelmöglichkeiten für Anglerinnen und Angler. Zwar ist das Angeln hier etwas urbaner, aber dafür gut erreichbar und auch für Anfänger geeignet.
Zielfische: Barsch, Hecht, Plötze und Brassen sind hier häufig anzutreffen.
Besonderheit: Zentrale Lage mitten in der Stadt – ideal für spontane Angelausflüge.
Die Bille
Die Bille ist ein eher ruhiger Nebenfluss der Elbe und ideal für Angler, die es etwas entspannter mögen. Sie schlängelt sich durch den Osten Hamburgs und bietet ruhige Angelplätze in teils naturnaher Umgebung.
Zielfische: Hecht, Zander, Barsch, Aal und Weißfische.
Besonderheit: Abwechslungsreiche Gewässerstruktur mit ruhigen Buchten und Schilfzonen.
Erfolgreiche Angelarten und -techniken in Hamburg
Viele Wege führen zum Fisch, im Folgenden haben wir dir die beliebtesten und Erfolgreichsten aufgelistet.
Das Raubfischangeln
In der Hansestadt Hamburg kannst du in fast allen Gewässern, egal ob See, Fluss oder Teich, mit Raubfischen wie Hecht, Zander und Barsch rechnen. Im folgenden möchten wir dir hierfür ein paar Tipps zum richtigen Equipment geben:
Hecht: Für die schwere Angelei auf Hecht empfehlen wir dir Ruten mit einem Wurfgewicht von 80g-200g (je nach Ködergröße & Gewicht die du einsetzen möchtest), gepaart mit einer Stationär- oder Multirolle (“Baitcaster”) und einer geflochtenen Schnur von 0.18mm-0.30mm Durchmesser. Die Länge der Rute solltest du davon abhängig machen, ob du vom Ufer (2.40m-2.70m) oder Boot (1.90m-2.20m) angelst.
Zander: Für das Zanderangeln empfehlen wir dir Spinnruten mit einem Wurfgewicht von 30-70g, gepaart mit einer 3.000-4.000er Stationärrolle, welche mit einem 0.14-0.18mm dicken Geflecht bespult ist.
Barsch: Für das Angeln auf die gestreiften Räuber empfehlen wir dir leichte Ruten zwischen 7-20g Wurfgewicht (Länge: ca. 1.90m-2.30m), kombiniert mit Stationärrollen der 1.000-2.500er Größe oder Baitcaster-Multirollen der 50/100er Klasse. Darauf ein Geflecht mit einer dicke von 0.08-0.12mm, ein paar kleine Gummis, Wobbler oder Spinner eingepackt und schon kann der Spaß beginnen!
Friedfischangeln
Auch das Friedfischangeln ist an den großen Flüssen, Seen und Teichen in Hamburg möglich.
Fluss: Hier empfehlen wir dir das Feederangeln in der Hauptströmung oder das Angeln mit leichten Posen oder Grundmontagen in strömungsberuhigten Abschnitten. Achte darauf, dass deine Ausrüstung nicht zu fein gewählt ist, denn gerade im Hauptstrom können auch kleinere Fische viel Druck entwickeln. Dein Futterkorb (50-150g) sollte so schwer sein, dass er nicht von der Strömung mitgerissen wird. Als Ruten empfehlen wir dir hier Feederruten mit 100-200g Wurfgewicht, kombiniert mit einer soliden Stationärrolle mit monofiler Schnur!
See: Am können wir dir besonders das feine Angeln mit Pose oder Grundblei ans Herz legen. Hierfür brauchst du nicht viel. Eine kleine Rolle der Größe 2.000-2.500, bespult mit einem Monofil der Stärke 0.20-0.25mm reicht aus, wenn du sie mit einer Rute von 2.70-3.00m (Wurfgewicht bis ca. 30g) paarst. Ein paar Vorfächer & Kleinteile eingepackt, etwas Futter, ein paar Hakenköder (Wurm, Mais, Brot) und schon kann der Spaß beginnen!
Karpfenangeln
Die Karpfenangelei teilt sich auch in Hamburg nach der Gewässerart auf und bietet eine vielfalt von Möglichkeiten.
See / Teich: Hier wirst du zumeist beim klassischen Ansitz zum Erfolg kommen. Dies bedeutet: Du suchst nach vielversprechenden Stellen im Gewässer und legst dort einen Futterplatz an. Somit lockst du die Cypriniden zu dir und beangelst sie dort dann mit Boilies, Tigernüssen oder anderen Partikeln. Hierfür empfehlen wir dir Haar-Rigs mit Festblei-Montagen, Ruten von 10-12ft. und 2,75lbs-3,25lbs Testklasse. Kombiniert mit einer Stationärrolle der 6.000-10.000 Größe und entsprechend starkem Geflecht / Monofiler Schnur, bist du für den ersten Run vorbereitet!
Fluss: Vom Tackle her eine Nummer schwerer geht es am Fluss zu, auch wenn die Technik grundsätzlich gleich bleibt. Lege deinen Futterplatz am besten in etwas strömungsberuhigten Bereichen an, wo sich die Gründler zum Fressen einstellen. Ruten ab einer Testklasse von 3lbs sind ideal für die Flusskarpfen-Angelei, da du aufgrund der Strömung zumeist mit schweren Gewichten angeln werden musst.
Kleine Seen / Teiche: Während du auch an diesem Gewässertyp mit eine Hair-Montage beim Ansitz zum Erfolg kommen kannst, bieten sich diese auch für das “Stalken” auf Cypriniden mit freier Leine und Brot an der Oberfläche oder dem leichten Posenangeln (mit Wurm, Made oder Mais) an. Hierfür empfehlen wir dir leichtere Ruten und Rollenkombos, mit welchen du auch feinere Montagen präzise anbieten kannst – Was nochmal einen ganz eigenen Reiz ausmacht!
Angeln am Forellensee in Hamburg
Gerade bei Angelanfängern sind Forellenteiche sehr beliebt. Aber auch erfahrene Angler suchen solche Anlagen gerne auf, um sich ihr Abendessen zu fangen und ein paar schöne Stunden am Wasser zu verbringen. Folgende Teichanlagen könntest du in Hamburg ansteuern:
Grundsätzlich werden an solchen Teichanlagen vor allem beliebte Speisefische wie Regenbogenforellen, Bachforellen oder Saiblingen besetzt, die dann mit der Spinn-, Posen- oder Fliegenrute gefangen werden können. Zusätzlich gibt es in manchen Betrieben auch “exotischere” Arten wie Wels, Stör & Co. zu fangen. Dank der hohen Besatzdichte und meist geringen Gewässergröße ist die Angelei hier recht einfach und auch für Einsteiger schnell mit einem Erfolgserlebnis verbunden.
Angelurlaub und -vereine
Auch zum Urlaub lädt das Bundesland Hamburg ein. Nicht nur zum Angeln, sondern in jeglicher Hinsicht.
Angelurlaub in Hamburg
Vorab ist für Urlauber eine Info wichtig: Auch als auswärtige Person benötigt man eine offizielle Angelerlaubnis.
Wenn diese Hürde bewältigt ist, lädt Hamburg in vielerlei Form zum Urlaub am Wasser ein. Unzählige spannende Gewässer (von denen wir dir hier bereits einige vorgestellt haben), eine schöne Stadt und kulturelle Highlights laden auch deine Familie mit zu einem Aufenthalt ein.
Der Anglerverband Hamburg e.V.
Der Anglerverband Hamburg e.V. wurde im Jahr 1964 gegründet und umfasst rund 52 Mitgliedsvereine mit etwa 14.000 Mitgliedern.
Seit dem 1. Januar 2024 ist er wieder Mitglied im Deutschen Angelfischerverband (DAFV).
Der DAFV ist der bundesweite Dachverband der Angelfischer, der als gemeinnütziger Naturschutz- und Umweltverband agiert.
Weitere Informationen zum Landesanglerverband findest du auf der Website: https://anglerverband-hh.de/
FAQs zum Angeln in Hamburg
Im Folgenden haben wir dir einmal ein kleines FAQ zusammengestellt, mit Fragen, dich sich Angeleinsteiger oft stellen.
Angeln ohne Angelschein in Hamburg: Geht das?
Wie eingangs bereits erwähnt, ist ein gültiger Fischereischein Pflicht, um in Hamburg angeln zu dürfen. Doch gibt es zwei Möglichkeiten, auch ohne stattlichen Prüfungsnachweis ans Wasser zu kommen:
Gastfischereischein:
Wenn du nicht in Deutschland lebst aber z.B. im Urlaub gerne etwas Angeln willst, kannst du dir einen solchen Schein bequem Online (z.B. über die Website der Landesdirektion Hamburg) oder bei einer lokalen Behörde nach Vorlage deines Personalausweises oder Reisepasses ausstellen lassen.
Dieser ist dann zumeist 28 Tage lang gültig.
Wichtig: Auch mit diesem Schein ist es zwingend notwendig, dass du dir einen gewässerspezifischen Erlaubnisschein (Angelkarte) für deinen Angeltag besorgst. Natürlich musst du dich auch als Gastfischer an das geltende Fischereigesetz halten.
Angeln an bewirtschafteten Anlagen:
Weiter gibt es die Möglichkeit, dass du ganz ohne Angelschein an Angelteichen mit Teichwirtschaft oder Fischzucht angelst. Dies ist allerdings nicht pauschal bei jeder Anlage möglich, da der Besitzer des Gewässers dies explizit bei der entsprechenden Behörde melden muss.
Welche Zielfische kann ich in Hamburg erwarten?
In Hamburg erwarten dich viele der in Deutschland heimischen Raub- und Friedfischarten. Freue dich auf Hecht, Zander, Karpfen, Rapfen aber auch Döbel, Karpfen, Brassen, Schleie und weitere Weißfische.