Ein Wasservogel ist ein Vogel, der an Gewässern lebt und sich an das Leben in oder am Wasser angepasst hat. Dazu gehören Tiere, die schwimmen, tauchen, waten oder am Ufer nach Nahrung suchen. Sie findet man an Seen, Flüssen, Teichen, Mooren, Feuchtwiesen und an der Küste.
Merkmale von Wasservögeln:
Schwimmhäute zwischen den Zehen bei Enten, Gänsen oder Schwänen
Öldrüsen, um ihr Gefieder wasserdicht zu halten
Spezialisierte Schnäbel zum Gründeln, Filtern oder Fischen
Tarnfarben oder Brutpflegeverhalten, um Eier und Jungvögel zu schützen
Typische Wasservögel in Deutschland: Schwimmvögel:
Stockente – die bekannteste heimische Ente, Männchen mit grünem Kopf
Blässhuhn – schwarzes Gefieder mit weißem Stirnschild, taucht nach Wasserpflanzen
Teichhuhn – kleiner als das Blässhuhn, mit rotem Schnabelansatz
Höckerschwan – großer weißer Schwan mit orangefarbenem Schnabel und schwarzem Höcker
Graugans – Vorfahr unserer Hausgans, weit verbreitet
Tauchvögel:
Haubentaucher – eleganter Taucher mit Federhaube, baut schwimmende Nester
Kormoran – großer schwarzer Fischjäger, oft auf Bäumen beim Trocknen zu sehen
Gänsesäger – tauchender Entenvogel mit schmalem Hakenschnabel
Watvögel:
Kiebitz – schwarz-weißes Gefieder, auffällige Federhaube, liebt Feuchtwiesen
Uferschnepfe – langer Schnabel, lange Beine, brütet in Feuchtgebieten
Reiherarten, z. B. Graureiher – watet langsam durch flaches Wasser und fängt Fische