Afterflosse

Begriffserklärung

Die Afterflosse stabilisiert die Körperhaltung eines Fisches. Bis auf bestimmte Meeresfläche (z.B. die Aalrutte) besitzen die meisten Fische nur eine Afterflosse. Auch dir Form der Flosse hilft bei der Unterscheidung der einzelnen Fischarten.

Lage der Flosse

Die Afterflosse befindet sich hinter den Bauchflossen am unteren Teil des Fischkörpers. Da sie hinter dem After/ der Afteröffnung    liegt, zählt sie zum Schwanz des Fisches.

Form der Afterflosse

Besonders auffällig ist die Afterflosse bei Fischarten wie Brachsen, Güter, Zobel oder Zope. Hier ist die Flosse lang und spitz. Sie erstreckt sich von der Afteröffnung bis zum Schwanz. Eine sehr lange und eher niedrige Afterflosse besitzen z.B. die Quappe oder der Wels. Da sich diese Fische besonders gern zwischen Hindernissen verstecken liegt die Flosse näher am Körper an. Einen sogenannten geschlossenen Flossensaum besitzen Fische wie der Aal. Hierbei sind die Rücken-, Schwanz- und Afterflosse eins, bzw. gehen ineinander über. Neben den verschiedenen Breiten und Längen der Afterflosse kann man diese auch in konkav und konvex unterschieden. Ist der hintere Rand der Flosse nach außen gebogen, so ist diese konvex. Biegt sich die Afterflosse an ihrem Ende nach innen, so ist sie konkav. Die letztere Charakteristika hilft bei der Unterscheidung von Döbel (konvexe Afterflosse) und Hasel (konkave Afterflosse) welche sich sonst sehr ähnlich sehen.

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